Südwesten der USA mit den RV

 Wir reisen für 14 Tage in den Südwesten der USA. Davon werden wir 11 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs sein. Start- und Endpunkt der Tour ist Las Vegas (Nevada).

Die Idee kam uns im Januar 2016 als wir unseren Arbeitgebern die Ferientage einreichen sollten.

Wir wollten schon immer mal einen Blick auf den Grand Canyon und den Colorado-River werfen. Auch in der Wildnis campieren war auch schon lange auf unserer Liste.

Also fragten wir mal bei David nach Tips und Erfahrungen bezüglich einer Campingreise nach. Die Schilderungen haben uns dann so überzeugt, dass wir sogleich die Planung starteten.

Reisevorbereitung

In dieser Reihenfolge haben wir die Reise zusammengestellt.

  1. Gesamt-Tour mit RV (Abkürzung: recreational vehicle; in den USA steht das für Wohnmobil)
  2. Reservierung der Campgrounds (sehr wichtig, da die besten Campgrounds schnell ausgebucht sind)
  3. Reservierung des RV (Reservierung erfolgte via Deutschen Reisevermittler, weil dort die Haftpflichtversicherung günstiger ist, als wenn man diese vor Ort kaufen würde)
  4. Hin- und Rückflug (hier hätten wir auch noch warten können. Jedoch wollten wir möglichst einen Direktflug und den gibt’s von ZRH nur mit der Edelweiss Air)
  5. Hotelübernachtung. In den USA sollte die erste Uebernachtung in einem Hotel reserviert sein.
  6. Einreise-Formulare Online aufgefüllt. (ESTA, API-Daten)

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Route:

  • Gesamtdauer: 11 Tage
  • Gesamtlänge: 1350 Meilen (ca. 2200 km)
  • Anzahl Campingplätze (in den USA spricht man von Campgrounds): 7
  • Durchschnittlicher Abstand zwischen den Campgrounds: 200 Meilen

1. Gesamt-Tour mit RV:

Wir haben den kompletten Vorschlag von David übernommen, da wir von ihm immer gut beraten wurden.

Route wurde in Google Maps im Detail erstellt: https://goo.gl/ maps/CVijyzrkkQD2

==> Die Route mussten wir bereits im Januar festlegen, da es sich um die Grundlage handelt.

==> Mit der Zeit konnten wir uns dann auch um kleinere Details kümmern, wie z.B. was wir wo einkaufen möchten, auf welchen Campground es Waschmaschinen und Dump-Station hat.

2. Reservierung der Campgrounds:

Hier waren wir erstaunt, wie rasch die Sides (Side steht in den USA für Campingplatz) ausgebucht sind. Bei den meisten Campgrounds konnten wir noch eine der letzten Plätze reservieren. Hauptgrund ist wohl, dass wir möglichst die staatlichen CG’s (Abkürzung für Campgrounds) verwenden möchten. Diese CG’s haben keine grosse Infrastruktur, wie fliessendes Wasser, Stromanschluss, und Dumpstationen (Dumpstationen sind Orte, wo man das schmutzige Wasser ablassen kann und Frischwasser auffüllen kann).

Der Vorteil an den staatlichen CG’s liegt vor allem an der guten Lage in den Nationalparks. Die privaten CG’s liegen ausserhalb des Parks. Auch preislich sind die Staatlichen günstiger.

Die Reservationssysteme in den USA sind absolute Spitze. Die Plätze kann man auf einer Karte auswählen und bekommt genau den reservierten Platz. Jeder Platz ist mit einem Foto hinterlegt, damit man genau weiss, was man bekommt. Bezahlt wird mit KK (Abkürzung für Kredit-Karte)

==> Reserviert im Januar. Kosten ca. 20-40 USD pro Nacht (Totalkosten ca. 300 USD)

3. Reservierung des RV:

Es gibt hier verschiedenste grosse (und sehr grosse) Anbieter von RV’s. Hier lohnt es sich via Google mal eine Suche abzusetzen, damit man die Erfahrungen durchlesen kann.

Wir haben uns entschieden, dass wir via Deutschen Vermittler das Wohnmobil anmieten.

Grund: Haftpflichtversicherung (1 Mio EUR) ist inklusive.

Vertragspartner: http://www.usareisen.de/

Vermieter in Las Vegas: http://www.roadbearrv.com/rv-rental- locations/Pages/las-vegas.aspx

Wir haben uns für ein 26-Fuss (ca. 8-9 Meter) RV entschieden. (2 Betten ohne Umbau erreichbar, Dusche, WC, Kühlschrank)

Preis: ca. 2000 CHF (inklusive Geschirr und Campingzubehör) für 2 Wochen und 1500 Meilen

==> Reserviert im Januar, weil hier die Preise steigen, je näher wir ans Zieldatum kommen.

4. Flug

Hier entschieden wir uns zugunsten eines Direktfluges und gegen den Luxus.

Als einzige Airline bietet Edelweiss Air einen Direktflug von Zürich (ZRH) nach Las Vegas (LAS).

Preis für Economy: ca. 2000 CHF für 2 Tickets in der Economy- Class

==> Reserviert im Februar. (Hier wäre die alternative gewesen in Business via mehrmaligen Umsteigen nach LAS zu gelangen). Wir haben darauf verzichtet und uns für die schnellste Variante entschieden.

5. Hotel

Die Hotelpreise sind sehr unterschiedlich in Las Vegas. Wir wollten einfachheitshalber ein Unterkunft direkt am Strip (Haupt- Touristen-Strasse) in LAS.

Auch in demselben Hotel schwanken die Preise. So kostet das Hotelzimmer an einem Wochenende schnell mal das dreifache. Und wenn noch eine Messe stattfindet wird’s noch teurer.

Kurzum, wir haben uns für das MGM-Grand entschieden. (Ein bekanntes Hotel an zentraler Lage)

==> Reserviert im Februar. Preis ca. 250 USD/Nacht

6. ESTA und API – Erfassungen

Die Amerikanische Einreisegenehmigung haben wir im März beantragt/gekauft. Im Vergleich zu früheren ESTA-Anträgen wurden auch dieses Jahr wieder mehr Informationen gesammelt (z.B. musste man neu den aktuellen/letzten Arbeitgeber mitteilen).

Auf jeden Fall muss man für das Ausfüllen sehr konzentriert sein und alle Unterlagen (Pass, Adresse der ersten Unterkunft) bereithalten.

Das ganze wird elektronisch erfasst und via Kreditkarte (14 USD) bezahlt. Danach erhält man grünes Licht und darf für zwei Jahre einreisen.

Ein Ausdrucken ist nicht nötig. In den USA haben sie das elektronisch bereit bei der Immigration.

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 Reise: Zürich – Las Vegas

Am Flughafen waren wir schon ca. um 10 Uhr. Die Gepäckaufgabe wurde effizient abgewickelt. Jedoch war auch hier wieder der Betrag für die Businessklasse zu hoch (jetzt plötzlich 1300 CHF pro Person Aufpreis).

Nun ja, was solls. Anstatt in der Lounge rumgehangen sind wir ein bisschen durch den Flughafen gelaufen und haben uns beim Mövenpick nochmals richtige Rösti mit Spiegelei gekauft.

Es war einwandfrei.

Ca. um 11:30 ging dann das Boarding los.

Weil es ein Flug in die USA ist mussten wir zuerst nochmals ein Check durchlaufen, wo das ESTA-Visum geprüft wurde und ein paar Fragen zum Aufenthalt gestellt wurden.

Danach erst ging es an die neue Schlange zum Boarding.

Das ganze hatte dann ca. 30 Minuten Verspätung eingebracht.

Der Flug startete um 12:30 anstelle 12 Uhr.

Das ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Um Jetzt werden wir wohl ca. um 15:30 Uhr landen. Die Copperfield-Show beginnt ja erst um 19 Uhr.

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Zuerst gab es ein Glas wein mit Mineralwasser

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Als Hauptspeise dann Poulet-Geschnetzeltes und Teigwaren. Dazu ein Salat und Erdbeermousse.

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Las Vegas

Um 15:30 (halbe Stunde nach Flugplan) sind wir in LAS (Las Vegas) gelandet.

Der Flughafen selber ist recht weitläufig, jedoch fast keine Bewegung zu der Zeit.

Habe das Gefühl gehabt, dass der Edelweiss-Flug der einzige ankommende Flug ist.

Für die Einreise beim Immigration-Officer brauchten wir zusammen ca. 2 Minuten. Nur die fast schon obligatorischen Fragen wie “wie lange bleiben Sie, was machen Sie?” mussten wir beantworten.

Ich würde mal meinen, dass wir ca. 15 Minuten nach dem Aussteigen beim Gepäckband waren.

Hier mussten wir ca. 20 Minuten dann noch auf das Gepäck warten.

Dann mussten wir aus dem Airport und spürten die 43 Grad Celsius.

So heisse Luft hatten wir noch nie erlebt. Das fühlt sich fast so an, wie wenn man einen heissen Backofen öffnet und mal davor stehen bleibt. Nur kann man hier draussen nicht weglaufen.

Danach sofort ein Taxi bestellt und zum MGM gefahren.

Dort dann die erste Schlange zum “Anstehen”! Für den Check-In dauerte es ca. 40 min!

es waren ca. 20-30 Check-In Schalter geöffnet.

Zimmerschlüssel erhalten, Gepäck raufgebracht und dann rasch ins Casino!

Tausende Spielautomaten und diverse Tische laden zum spielen ein.

Unser Ziel war es hauptsächlich pünktlich zur Copperfield-Show zu gelangen.

Das gelang uns auch und wir wurden extrem positiv überrascht.

Das war eine absolut gelungene Show und wir hatten beste Sitzplätze.

Die Zaubertricks waren wie immer extrem genial und aufwändig gemacht.

Nach der Show ging es dann zum essen. Wir entschieden uns im Hotel in einem der 12 Restaurants was essen zu gehen.

Entschieden haben wir uns für die “Sports-Bar”. Geniale Chicken- Wings mit der diversen Saucen war eine gute Entscheidung.

Nach dem Essen kam die grosse Müdigkeit (wir hatten ja noch nie so richtig geschlafen seit 18 Stunden).

Wir gingen vorher noch kurz raus an die frische Luft….. Aber 33 Grad in der Nacht war einfach zu viel und zu heiss.

Ab ins Bett und durchgeschlafen bis am Morgen um 07:00.

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Am morgen hatten wir uns entschieden, das Frühstückbuffet zu testen.

Es war wirklich sehr gut und hatte eine riesige Auswahl.

Gestärkt gingen wir nun den Spielautomaten und versuchten unser Glück! Anmerkung: hier kann man 24h spielen und es wird auch 24 Stunden gespielt. Getränke sind jeweils gratis und werden an den Automaten verteilt.

Nachdem wir leider nicht den Jackpot geknackt hatten gins weiter zum Taxi, welches uns zum RV-Vermieter brachte.

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Hotelzimmer im Grand MGM (standard-Zimmer)

25. Juni: Las-Vegas – Zion Nationalpark

Nach einer Instruktion bei ca. 40 Grad Celsius erhielten wir die Schlüssel für das Fahrzeug. Die Übergabe lief sehr speditiv und professionell ab. Die ersten Meter sind schon ziemlich speziell, da das Fahrzeug sehr breit ist und die Seitenspiegel weiter draussen sind als beim Pkw.

Und dann gings ab auf die Reise von Las Vegas zum Watchman Campground im Zion National-Park.

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Uebersicht der ersten Etappe von Las Vegas bis Zion Nationalpark

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 Detail der Strecke Las Vegas – Zion Nationalpark

Zu beginn war recht starker Verkehr in Las Vegas und uns brauchte volle Konzentration um sicher das Fahrzeug navigieren zu können.

Vor allem die “toten Winkel” auf den Seitenspiegel machten mir sorgen.

Ein Vorteil brachte aber das Wetter mit Temperaturen über 40 Grad: Es waren gar keine Fussgänger unterweges 🙂 (ist das dort das ganze Jahr?, wird dort nur Auto gefahren?)

Wir fuhren zuerst Richtung Nellis Airforce-Base. Danach gings auf die Interstate (ist wie bei uns die Autobahn). Hier war das Fahren dann schon mal ganz entspannend.

Wir fuhren dann ca. 80 Meilen auf dieser Strasse. Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Wir haben uns vorgenommen, in St. George den Walmart zu besuchen. Ok, wir hatten zuerst mal die Ausfahrt verpasst und mussten dann von der anderen Richtung her kommen.

Eins muss man dem Walmart schon lassen. Es gibt wirklich alle wichtigen Produkte im Überfluss zu haben.

Das war für uns ein riesiger Vorteil und wir konnten schon mal alles für die ersten paar Tage einkaufen. Vor allem Wasser und Essen wurde gekauft.

Da wir mehrere Einkaufswagen benötigten dauerte der Einkauf länger als vorgenommen und die Müdigkeit kam auch langsam hervor. Nicht zu vergessen, dass wir erst 24 h mit dem Flugzeug vorher gelandet sind.

Auf jeden Fall wurden wir danach bestens belohnt. Die Einfahrt zum Zion-Nationalpark war wunderschön und bot die schönste Aussicht. Beim Eingangsportal kauften wir erst mal ein Jahres- Abo für alle Nationalparks in den USA. (für 80 USD). Die Reservation hat zu Jahresanfang bestens geklappt und wir haben unseren Platz B058 bekommen.

Nachdem wir das Fahrzeug sauber einparkiert hatten, wurde sofort der Strom angeschlossen und die grosse Klimaanlage gestartet. Denn ausser in der Führerkabine wo es wie bei einem Auto auch eine Klimaanlage hat, war der Wohnbereich sehr heiss. Kein Wunder auch um 18 Uhr wars noch 35 Grad heiss.

Wir nutzen die Zeit für das Abkühlen des Autos mit dem Kochen auf dem Gasherd. Die Feuerstellen waren aufgrund der Trockenheit verboten.

Jedoch haben wir danach gemütlich das Abendessen genossen und konnten mal ruhig entspannen.

Etwa 100 Meter von unserem Platz war der Virgin-River. Normalerweise führt der wohl einiges an Wasser. Die Spuren zeigen deutlich höhere Wasserstände als jetzt.

Der Fluss hat so weniger Wasser, dass man gemütlich diesen durchqueren könnte.

Wir machten es aber auf unseren Mitgebrachten Campingstühlen gemütliche und hörten dem Rauschen zu und genossen den Sonnenuntergang.

Zion Nationalpark

Zion Nationalpark

Bereit für das Abend essen am Watchman Campground

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Ausspannen am Virgin-River

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Auch hier am Virgin-River

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Vorbereiten zum Abendessen

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Site B058 Watchman Campground

26. Juni: Zion National-Park Bryce Canyon

Wir sind rechtzeitig aufgewacht und haben uns entschieden zuerst mal gemütlich ein Frühstück zu machen.

Um ca. 8 Uhr waren wir dann bereit für den Check-Out.bsTAYctHfKYmXT

Wir sind noch mit dem RV durch den Zion-Nationalpark und dann Richtung Bryce Canyon. Auf dem ersten Abschnitt im – im Zion gelegen – gab es viele Naturschönheiten zu sehen. Die Strasse war genial gebaut und ins Gelände integriert worden.

Eines der Highlights war der Tunner aus dem Jahre 1920. Damals wurde noch nicht daran gedacht, dass mal solch grosse Wohnmobile durchfahren.

Die Strecke wurde dann vor uns gesperrt und wir durften in der Mitte fahren, damit wir das Mobil nicht beschädigten. Der Tunnel war dann nur in einer Richtung befahrbar.

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Aufgrund der immer noch hohen Hitze und auch weil wir den Campground im Bryce nicht vorreservieren konnten haben wir uns für den “Ruby’s Campground” entschieden.

Dieser Campground befindet sich vor dem Parkeingang und hat eine Haltestelle für den Shuttlebus, mit welchem wir in den Park fahren können.

Da der Platz privat geführt ist und wir uns für einen Full-Hook-Up- Platz entschieden haben, ist dieser etwas teurer ausgefallen (45 USD pro Nacht).

Wir haben grad für 2 Nächte reserviert und haben uns eingerichtet.

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 Site auf dem Ruby’s Inn

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Full-Hook-Up hat den Vorteil, dass alle Anschlüsse vorhanden. (Wasser / Abwasser / Strom).

Somit kann die Klima-Anlage laufen und der Wasserverbrauch ist nicht vom mitgeführten Tank abhängig.

Das “Ruby’s Inn” hat zwar nicht dem Charme von einem North- Campground, jedoch bietet dieser so ziemlich alles um luxuriös zu campieren. (Schwimmbad / Restaurant / Waschsalon ist auch vorhanden)

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27. Juni – Bryce die Zweite

Noch ein Nachtrag von gestern Abend. Wir waren ziemlich müde und haben um ca. 18 Uhr ein Nickerchen gemacht (vielleicht waren das noch die letzten Nachwehen vom Jetlag?). Um ca. 21 Uhr wieder aufgewacht. Und jetzt kommts: in dieser Zeit hat sich die Temperatur von fast 30 Grad auf 5 Grad gesenkt. Natürlich war grad auch in dieser Zeit die Sonne untergegangen.

Sowas in so kurzer Zeit hatten wir noch nie erlebt. Von sehr heiss bis sehr kalt. In der Nacht vielen die Temperaturen dann auf 2 Grad.

Das machte sich vor allem bemerkbar, dass sich das ganze Wohnmobil sehr stark abkühlte. Die Heizung haben wir aber noch nicht benötigt…. Wir haben uns einfach sehr warm angezogen (Pullover und Jacke).

Wir haben uns entschieden, dass wir den Sonnenaufgang am “Sunrise-Point” ansehen möchten. Jedoch ist hier um 05:07 der Sonnenaufgang. Das hiess, dass wir um 03:30 aufgestanden sind. Mit dem RV vom Ruby’s benötigten wir ca. 20 min. Zuvor hatten wir noch ein Frühstück gemacht. Aus versehen habe ich den Toaster falsch eingestellt und das Brot war ein wenig angebrannt worden.

Dieser reichte aber schon, um den Feueralarm auszulösen.

Ein Feuer-Alarm zeigt sich im RV durch ein sehr lautes und schrilles “piepen”. Ich hoffe, dass nicht zu viele Leute geweckt wurden um 4 Uhr. Nach starkem lüften schaltete sicher der Alarm wieder ab.

Also gings dann Los zum “Sunrise-Point” Und hier ist eine Auswahl der Bilder…

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 Am Sunrise Point ca. um 6 Uhr.

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Manuel Miranda.: ELECCIONES PRESIDENCIALES ESTADOS UNIDOS DE AMERICA ...

Südwesten der USA mit dem RV Teil 2

nachdem wir um ca. 7 Uhr den Park wieder verlassen haben, sind wir mal zur Tankstelle gefahren.

Folgendes mussten wir tanken:

33.02 Gallonen für 95.72 USD

Hier merken wir zwei Sachen:

  • Das Wohnmobil braucht einiges an Sprit
  • Das Benzin ist in Amerika günstig

Auch haben wir an der Tankstelle grad noch ein wenig Brennholz gekauft. Denn hier im Ruby’s hat man die Erlaubnis die Feuerstelle zu verwenden.

Nach einer kurzen Pause und einem kleinen Snack sind wir gestärkt nochmals Los gefahren und wollten die schönesten Aussichtspunkte im Bryce finden:

Und das haben wir wohl.

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Wir fuhren bis zum Rainbow Point am Ende der Strasse und auf dem Rückweg haben wir dann (fast) alle Punkte angeschaut.

Es ist hier sehr praktisch, da es überall Ausfahrten von der Strasse gibt und man dort meist noch ein paar Meter laufen kann.

hier nochmals eine kleine Auswahl vom Morgen bis kurz nach dem Mittag. Vom Sonnenaufgang (Sunrise Point) bis zum Rainbow Point.

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Rainbow Point

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Rainbow Point

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Rainbow Point

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Rainbow Point

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Rainbow Point

 
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Rainbow Point

 
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Natural Bridge

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Natural Bridge

28. – 30. Juni: Arches – unvergleichlich

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Wir sind schon um 6 Uhr abgefahren vom Campingplatz vor dem Bryce Canyon. Die Zeit dort war wunderschön.

Grund für das frühe Abfahren war die lange Fahrt zum Arches- Nationalpark, welche laut Google schon über 4 Stunden dauert.

Da wir sicher noch ein paar Stopps machen wollen und auch noch was einkaufen möchten, werden wir bestimmt länger brauchen. Aber das macht nichts. Wir geniessen hier die Fahrt und jeden Augenblick.

In Richfield haben wir einen Einkaufs-Stopp gemacht um für ein paar Tage Essen zu kaufen. Dort hat es einen Walmart.

Wir haben uns dann noch für 13 USD einen Tischgrill gekauft (es war grad Aktion) und zwei Säcke Holzkohle. Beim Bryce- Campingplatz hatten wir versucht mit Holz zu grillieren. Leider war das Resultat nicht so optimal. Wir haben gesehen, dass die meisten Camper ihren eigenen Grill dabei hatten.

Interessant war auch die Autofahrt über die “Interstate 70”. Es gibt dort über eine sehr lange Dauer (ca. 120 km) weder eine Raststätte noch Tankstelle.

Auch war keine Menschenseele in dieser verlassenen aber sehr schönen Landschaft erkennbar.

Dafür wurden extra ein paar Aussichtspunkte errichtet damit man die Umgebung anschauen kann.

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Gegen 12 Uhr waren wir dann beim Eingang vom Arches Nationalpark angekommen. Die Jahreskarte gezeigt und schon wurde uns ein aktuelle Lageplan (Park-Zeitung) in die Hand gedrückt. Nach einer ziemlich starken Steigung kamen wir wie in eine andere Welt. Es ist eine Art “Märchenwelt” wo wunderschöne Gesteinsbilder wir aus dem Boden gestampft wurden.

In diese Welt durften wir nun eintauchen.

Zuerst gingen wir im “Tal” ganz nach hinten zum Campground. Es zog sich erstaunlich in die Länge. Wir machten halt auch praktisch an jedem “Veiw-Point” eine kurze Pause. (jedoch noch keine Wanderung/Spaziergang).

Dann erreichten wir den Campground und suchten unsere “Site 53”. Meiner Meinung war das ein absoluter Volltreffer. Die Umgebung und die Ruhe sind nicht übertreffbar.

Jedoch wollten wir schon den ersten Ausflug machen und fuhren dann ein paar hundert Meter weiter zum “Devils Garden Trailhead”. Das ist ein Parkplatz ganz hinten am Park, von wo man diverse Touren machen kann.

Als erstes ging es – trotz 38 Grad Celsius – zum Double O Arch.

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Auf dem Weg zum Double O ArchV

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Vor dem Double O Arch

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Vor dem Double O Arch

Die Wanderung dauerte ca. 30 Minuten… Und nun wollten wir das Orignal noch sehen: den Delicate Arch

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Delicate Arch

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Delicate Arch

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Delicate Arch

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Delicate Arch

Hier müssen wir noch anmerken, dass wir wohl in der Hitze die Zeitung nicht richtig beachtet hatten. Wir gingen davon aus, dass es ein Spaziergang von 15 Minuten sein wird. jedoch nicht von 2 Stunden (eine Wanderung). Im Nachhinein haben wir erkannt, dass es beim kürzeren Weg um den “Delicate Arch View” handelte. Diesen Ausflug holen wir dann am nächsten Tag noch nach.

Als wir oben beim “Delicate Arch” angekommen sind, war plötzlich ein sehr starker Wind mit leichtem Regen aufgekommen. Die Sonne wurde durch Wolken verdeckt. Uns hat es sehr Spass gemacht, bei diesem Wetter den Abstieg zu machen.

Nach der sehr schönen und strengen und heissen Wanderung ging es wieder zurück zu unserer Site auf dem Campground.

Und das war wieder absolute Spitze. Und hier war in der Nacht die Temperatur sehr angenehm (18 Grad Celsius).

Hier unsere Site (Platz):

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Die Nacht auf dem Campground war extrem Ruhig. Nicht mal irgendwelche Vögel oder Grillen haben sich bemerkbar gemacht. So viel Ruhe haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Die Dunkelheit zeigte auch schön die Sterne am Himmer (sofern nicht mit Wolken überdeckt).

Auf jeden Fall haben wir gut geschlafen und sind dann aber trotzdem früh aufgestanden, damit wir möglichst viel noch wandern können.

Die Landschaften sind so schön und sehen vor allem aus einem anderen Winkel wieder ganz anders aus.

Da der Park sehr langläufig war, entschieden wir uns wieder vollzutanken und gleich noch was zu Essen in Moab (Stadt vor dem Park):

Bezin: 37.577 Gallonen für 96.16 USD

Unser Favorit am Schluss war dann die Wanderung (Rundweg) beim “Broken Arch”. Wir haben auf dem ganzen Weg nur eine Handvoll Personen gesehen. Die Wanderung erfolgte mitten durch einen Arch hindurch, zwischen den Gesteinen. Ganz spannend war es auch gegen Schluss, als wieder ein sehr starker Wind entgegenkam und durch den Sandsturm der Weg nicht mehr so einfach zu erkennen war.

Auf jeden Fall haben wir aber unsere Site wieder gut erreicht und konnten wieder den Grill aufheizen.

Das “Beef” war einmalige Spitze.

Hier noch eine “kleine” Auswahl von unseren Impressionen:

(alle Orte weiss ich im Moment nicht mehr. Jedoch sind alle Fotos GPS-getagged und somit werde ich die Beschriftungen später noch hinzufügen)

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Double Arch

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Double Arch20160629_085402

Double Arch

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North- oder South-Window

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Devils-Garden-Campground zum Broken Arch

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Broken Arch

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Rückweg vom Broken Arch zum Devils-Garden Campground

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Rückweg vom Broken Arch zum Devils-Garden Campground

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Rückweg vom Broken Arch (sehr windig)

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30. Juni: Arches Nationalpark – Monument Valley

(via Dead Horse Point)

Am frühen Morgen brachen wir auf zum Monument Valley.

Wir wollten noch den Colorado-River sehen. David konnte uns auch den Tipp vom Dead-Horse-Point geben. Das ist ein “kleinerer Park, welcher den Blick auf den Colorado-River hergibt.

Es war ein wunderschöner Anblick. Vor allem ist imposant, wie hoch das Gebirge ist auf welchem wir stehen und die Abgründe senkrecht sind.

Wenn man auf der Kante stehen will, sollte man ziemlich schwindelfrei sein…. (das gilt hier eigentlich bei allen Naturparks bis jetzt).

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Dead Horse Point

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Dead Horse Point

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Dead Horse Point

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Dead Horse Point

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Dead Horse Point

Weiter gings dann wieder durch total unbewohntes Gebiet. Eine Mischung zwischen Wüste uns Steppe. Fast keine Vegetation. Ab und zu kamen wieder kleinere Ortschaften vor. Aber viel war da bestimmt nie los. Es gibt meist Tankstellen, kleine Shops und für Touristen oder Vorbeifahrende jeweils Unterkünfte.

Auch wir mussten wieder mal Benzin kaufen in der Ortschaft “Mexican Hat”:

29.94 Gallonen für 85 USD

Nach dem Volltanken und einer kleinen Verpflegung gings Weiter durch die wunderschöne Landschaft mit den sehr schönen Gebirge.

Vor uns wurde jedoch von weitem her die Dunkelheit am Himmel ersichtlich.

Innerhalb von 10 Minuten begann es in strömen zu Regnen. Da wir nicht sicher waren, ob es noch schlimmer wird, sind wir von der Strasse auf einen Rastplatz und haben mal ein wenig abgewartet.

Das Gewitter verzog sich aber genau so schnell wieder und es konnte wieder weitergefahren werden.

Gegen 16 Uhr waren wir im “Gouldings Lodge” angekommen. Hier scheinen nur Indiander das Geschäft zu führen.

Wir haben den Chek-In gemacht und die Site zugewiesen bekommen. Es ist die Site 19 und ein Full-Hook-Up.

Wir haben uns sogleich für die “Sunrise-Tour” angemeldet.

Da wir sehr nahe am Eingang gelegen sind haben wir mal die Wäscherei ausprobiert. Das Resultat: Es hat alles bestens geklappt. Kleider Waschen in 25 Min, getrocknet in 20 Min. Und zwischendurch haben wir den Grill vorbereitet für das Nachtessen. (Pulet und Rindfleisch).

Es hat wunderbar geschmeckt.

Nun wird für uns jetzt Feierabend gemacht, da wir schon um 04:35 Uhr beim Treffpunkt für die “Sunrise-Tour” sein müssen.

Hier ein Blick auf die Site 19 vom Gouldings-Campground

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Gouldings-Campground Site 19 im Monument Valley

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Gouldings-Campground Site 19 im Monument Valley

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Gouldings-Campground Site 19 im Monument Valley

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1. Juli: Monument-Valley bis Lake Powell

Heute morgen früh mussten wir um 04:45 bereit sein für die geführte Tour durchs Monument Valley. Die Tour soll den Sonnenaufgang zwischen den Mesas zeigen um schöne Bilder machen zu können.

Wir freuten uns riesig und waren auch schön pünktlich bereit (obwohl es Unsicherheiten wegen der Zeitzone gab). Auf den Weg ins Valley holten wir noch ein anderes Pärchen ab, welches mit uns auf die Tour kam.

Somit ging es zu viert (und noch der Leiter) los ins dunkle Valley. Zu beginn war es noch ziemlich frisch auf dem offenen Auto (ca. 18 Grad celsius).

Auf der ganzen Fahrt wurden uns auch Informationen über das Gebiet, die Namen der Mesas (das sind die Gesteinsformationen), sowie den Ureinwohner (Indianer) gegeben. Das ganze Gebiet liegt bei den Indianer und auch die Tour wurde von einem Ureinwohner geführt.

Es war wunderschön und von der Temperatur her sehr angenehmen.

Vor allem das Spiel mit dem Schattenwurf von den Hügel war einmalig.

Das Wetter war an diesem Tag halt Wolkenverhangen. Das heisst, dass es die Sonne nicht immer in den Vordergrund geschafft hat. Das macht aber nichts.

Das wir diese Tour gebucht haben hat sehr Sinn gemacht, weil es ohne Umgebungswissen nicht möglich gewesen wäre, diese Gebirge zu erkunden. Auch sind die Strassen abseits nicht für Wohnmobile geeignet.

Die Gegend hier ist Staubtrocken und es gibt keine grosse Vegetation. (also zum Wohnen wäre es eine harte Umgebung, jedoch für ein paar Tage wunderbar)

Hier sind eine sehr kleine Auswahl an Bilder von der Sunrise- Tour:

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Sonnenaufgang im Monument Valley

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Im Hintergrund die “3 Schwestern” (Name des Mesa)

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Die Sonne taucht auf im Valley

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Sunrise Tour am Monument-Valley mit dem Tourleiter

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Und hier ein Selfie aus dem Monument-Vally

Danach gings wieder zurück zu unserem Wohnmobil. Noch ein Frühstück gemacht und dann aufgeräumt.

Uns war dann aufgefallen, dass der Pneu vorne Links nicht mehr so viel Luft hatte (jedoch nicht Platt). Also gingen wir zur nächsten Tankstelle und überprüften die Luft. (40 psi anstelle von 65 psi Druck). Ok, ich habe die Info auch aus dem Handbuch.

Wir füllten Luft nach und schauten mal zu, ob Luft verloren geht. Es blieb konstant und wir fuhren wieder weiter. (Vielleicht ist ja das Ventil nicht richtig dicht gewesen).

Weiter ging es dann bis zum Lake Powell (Wahweap- Campground). Natürlich mit einem Essen-Stopp in einem Burger-Laden.

Angekommen beim Campground wurde nach der Registration gleich mal der Platz angeschaut.

 Manuel Miranda.: ELECCIONES PRESIDENCIALES ESTADOS UNIDOS DE AMERICA ...

Südwesten der USA mit dem RV Teil 3

Hier sind noch Bilder von unserem Campground am Lake Powell (full Hook-Up):

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Sicht aus dem Eingangsbereich des Wohnmobils

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Sicht auf die Site B-19 Wahweap Campground

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Sicht auf Site B-19 Wahweap Campground

Danach wollten wir eine Tour durch den Antelope-Canyon machen.

Dafür fragten wir beim der Campground-Rezeption nach Infos, bzw. der Möglichkeit uns anzumelden.

Wir bekamen dann 4 Adressen innerhalb der Statd. Da wir auf unserem Navi gesehen, haben, dass eine ganz in der Nähe ist, sind wir gleich mal vorbeigefahren.

Auf die Frage nach einer Tour wurde wir leider enttäuscht. Alles ausgebucht für die nächsten 5 Tage.

Man gab uns aber die Info, dass zwei Anbieter vor Platz sind und nach dem “First-Come / First-Serve”-Prinzip arbeiten.

D.h. die Adresse ins Navi eingegeben und für ca. 30 Minuten uns ausserhalb der Stadt führen lassen.

Auf dem Platz sind wir angekommen und gesehen, dass wir nicht alleine sind. Uebrigens muss man hier für den Platz 8 USD bezahlen.

Danach sind wir zum Ticketschalter und haben zu unserem erstaunen noch Karten für die nächste Tour in 10 Minuten (15:40 Uhr) bekommen.

Danach wurden wir noch gefragt, ob wir Schwindfrei sind, keine Angst in der Enge bekommen und schon gings los.

In jeweils Gruppen von 10 Personen ging es mit einem Führer in den sehr engen Canyon hinunter. Zuerst mit einer Art Leiter an der Canyonwand (fast) senkrecht.

Danach wurden wir geführt und auch hier wurden die Plätze für das fotografieren gezeigt.

Die Schönheit war atemberaubend. Die Enge des Canyons wurde durch die Sonnenstrahlen, welche eintrafen in den schönsten Farben gezeigt. Die Wände selber waren durch Wasserflüsse ausgewaschen vor Millionen von Jahren.

Hier sind ein paar unserer Bilder:

(weil das WLAN hier so schlecht ist am Wahweap-Campground muss ich die Bilder stark in der Qualität verkleinern)

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Im Antelope-Canyon

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Ausgang des Antelope Canyon

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Ausgang des Antelope Canyon

Nach der Tour, welche über 1,5 Stunden gedauert hat, sind wir wieder ans Tageslicht gekommen und haben die Enge verlassen.

Ziemlich müde fuhren wir dann zurück zum Campground und richteten alles ein (Alle Anschlüsse bereit machen und den Grill aufheizen).

Am Abend wieder ein grosses Stück Rindfleisch grilliert und dazu ein feiner Salat und gebratene Meiskolben verspeist. Es war himmlisch.

So ab 19 Uhr war die Sonne langsam nicht mehr so stark (bzw. am Untergehen) und wir konnten gemütlich draussen essen.

In der Nacht wird es hier auch angenehm kühl. Es waren ca. 15 Grad Celsius.

Weil wir ja schon sehr früh aufgestanden sind, einen Zeitzone gewechselt hatten, konnten wir sehr gut einschlafen. Es war alles sehr ruhig auf dem Campground. Ab 20 Uhr hat man niemanden mehr gehört.

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2. Juli: Lake Powell und Horseshoe Bend

Heute haben wir gemütlich ausgeschlafen und haben unseren morgendlichen Kaffee (Instant-Kaffee mit Heisswasser) gekocht. Dazu ein feines Toast-Brot mit Butter.

Danach gings mal zum Vistor-Center wo auch der Lake-Powell Staudamm ist.

Wir haben uns dann für den “kleinen Ausflug” zum Horseshoe- Bend entschieden. Das ist eine Stelle wo der Colorado-River eine 270-Grad Kurve in Gestein macht.

Die Höhe der Aussicht ist atemberaubend und wenn man nicht Schwindelfrei ist, sollte man nicht bis zur Kante gehen (weil Senkrecht zum Colorado-River).

Hier die Bilder:

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Horseshoe-Bend

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Horseshoe-Bend

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Horseshoe-Bend

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Horseshoe-Bend

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Horseshoe-Bend

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Wir waren dann vom dem schönen Aussichtspunkt zurückgekehrt und da war uns der Vorderreifen aufgefallen, dass dieser wieder nur die hälfte an Luft drinnen hatte. Wieder zu einer Tankstelle gefahren und den Luftdruck gemessen und aufgepumpt.

Wir hatten jedoch ein ungutes Gefühl, vor allem weil wir ja noch in den “Grand Canyon” reinfahren wollten und wir keine Lust hatten den Pneu mitten in der Wüste zu wechseln.

Also entschieden wir uns zu einer Garage zu fahren.

Nach einer kurzen Erklärung der Sache benötigte der Garagist keine 3 Minuten um das Auto anzuheben und das Vorderrad zu entfernen. Auch fand er dann sofort den Grund für den Luft- Verlust. Wir hatten einen Nagel eingefangen.

Wir diskutierten kurz die Möglichkeiten (nur Ersatzrad montieren oder neuen Pneu montieren).

Da ein funktionierendes Ersatzrad für Notfälle mitgeführt werden muss entschieden wir uns fürs neue Rad.

30 min später war alles bereit. Mal schauen, ob es am Ende was zurückgibt für die 116 USD oder ob es einfach unsere Schuld war, dass wir über ein Nagel gefahren sind.

Auf jeden Fall waren wir Nachher sehr beruhigt und konnten voll entspannt etwas zu Mittag-Essen (OK, es war wieder ein Burger- Restaurant)

Nach dem Mittagessen wollten wir mal ganz entspannt an den Lake-Powell fahren und den Strand geniessen.

Wir fuhren zuerst am Strand entlang und fanden ein schöner Platz nicht weit weg vom Campingplatz.

Ausser dass es ziemlich stechende Pflanzen hatte war es sehr schön und das Wasser sehr ruhig.

Die vielen Schiffe der Freizeitsportler mussten um diese Area einen Bogen machen, da er für Schwimmer reserviert war.

Hier die Bilder vom Lake-Powell.

(im Moment klappt das Uploaden der kleinsten Bilder nicht mal richtig hier im Wahweap-Campground. Das WLAN ist sehr schlecht hier). Ich werde am nächsten Campground noch versuchen ein paar zusätzliche Bilder anzufügen.

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Auf dem Weg zum Lake-Powell (in Strand-Nähe)

Nachdem wir genug rumgelegen sind, brachen wir wieder auf und fuhren zurück zu unserer Site. Dort richteten wir den Grill ein. Und so konnten wir noch vor dem Eindunkeln (ca. 19 Uhr) das Fleisch zubereiten. Und dann gemütlich nach Sonnenuntergang das Abendessen nehmen.

Nachher machten wir uns bereit unser Wohnmobil für die nächsten 2 Tage im Grand Canyon vorzubereiten und ein wenig zu putzen.

Bei sämtlichen Campgrounds hat sich jeweils viel Sand irgendwie ins Mobil reingeschmuggelt.

Auch das Wasser haben wir wieder voll aufgefüllt, da wir in den nächsten 2 Tagen kein externer Anschluss mehr haben.

Das Abwasser (schwarz und grau) haben wir – weil Full-Hook-Up bereits abgelassen.

Wir werden morgen genug früh abfahren, da wir den Grand- Canyon erkunden möchten.

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3. Juli: Grand Canyon

 

Heute sind wir schon um 6 Uhr aufgestanden am Lake Powell. Es wurde schon ein wenig hell und die Sonne kam langsam zum vorschein.

Wir haben dann bei uns das Wohnmobil noch so vorbereitet, dass wir für 2 Tage autonom (ohne Strom, Wasser und Abwasser) verbringen können. D.h. den Frischwassertank aufgefüllt haben.

Gleichzeitig wurde noch ein kleines Frühstück gemacht und um 7 Uhr waren wir bereit zur Abfahrt.

Danach ging es noch kurz zur Tankstelle:

29.84 Gallonen zu 86.80 USD

lake powell grand canyon.JPG (mittel)

Wir haben uns für den schnellsten Weg entschieden

Wir nahmen die kürzeste Route damit wir so zügig als möglich beim «weltbekannten» Grand Canyon ankommen können.

Um ca. 11 Uhr war es dann soweit. Wir kamen beim Eingangsportal des Grand Canyon an. Wir zeigten unseren «Annual Pass», bekamen die hilfreiche Zeitschrift und durften passieren.

Was uns ziemlich rasch aufgefallen war, ist die extrem ausgebaute Infrastruktur schon beim ersten Aussichtspunkt «Desert View». Es gab genügend Parkplätze, Toiletten und einen professionellen Souvenirshop. Auch hier war alles wie schon bei den vorigen Pärken extrem sauber und aufgeräumt.

Wir sahen uns die Umgebung an und waren wirklich überwältigt. Jetzt verstehen wir auch weshalb so viele Leute hier kommen möchten.

Weiter ging es dann an den nächsten kleineren Aussichtspunkten vorbei (Moran Point und Grandview Point). Wobei der Grandview Point einen himmlischen Blick über den Canyon hergab bis zum 1500 Meter weiter unten gelegenen Colorado River.

Danach wollten wir noch einen Spaziergang am Rim machen. Das ist sowas wie ein Panorama-Weg am Canyon entlang. Und dazu mussten wir unser Wohnmobil beim Visitor-Center parkieren. Und hier sahen wir wie professionell alles für extrem grosse Menschenmengen organisiert ist. Die hatten ein mit den Rangers eine Art Parkleitsystem gemacht und uns weil alles schon Voll war, zu den Car-Parkplätzen geleitet.

Das heisst auch, dass wirklich viele Leute hier waren. Heute ist eben Sonntag und erst noch vor dem 4. Juli (das ist der Nationalfeiertag).

Auf jeden Fall sind wir dann die ca. 4 km vom Mather Point zum Train Depot gelaufen und haben wunderschöne Bilder gemacht. Die hälfte des Weges war noch eine Art «Lernpfad» wo die Gesteinsarten und deren Alter erklärt wurden.

Aufgrund der hitze (28 grad Celsius) waren wir dann aber ziemlich geschafft und fuhren mit dem Gratis-Shuttle zurück zum Visitor-Center. Der Shuttle hat natürlich nur noch Stehplätze frei gehabt.

Von dort ging es mit dem Wohmobil auf den Campingplatz. Dieser ist wunderschön gelegen in einem kleinen Tannenwald. Uebrigens hat es hier im Verglich zu den anderen Parks viel mehr Bäume und somit wieder Schatten. Es macht auch nicht den Eindruck einer Wüste sondern eher wie die Alpen (auf ca. 1800 Meter) in der Schweiz.

Wir gingen dann noch in den Market-Plaza – einer Art kleines Einkaufszentrum – um ein bisschen nach Souvenirs ausschau zu halten. Gefunden haben wir dann aber nichts und uns für eine Glace entschieden.

Danach wieder zu Fuss zurück zu unserer Site 079. Diese ist wunderschön gelegen. Einzig ist hier anzumerken, dass von der Strasse die Autos hörbar sind. Aber das hält sich in Grenzen.

Wir haben wieder unseren Grill angelassen und Mais mit Fleisch gebraten. Wieder wunderbar. Dazu ein kühles Getränk aus dem Külschrank. Einfach super und erfrischend nach einem ziemlich strengen Tag.

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Site 079 am Mathers Campground

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Site 079 am Mathers Campground

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4. Juli: Und weiter gehts am Grand Canyon

Heute haben wir uns vorgenommen, am Vormittag ein bisschen Wandern zu gehen. Wir haben uns hierfür einen Weg in den Canyon hinab entschieden.

Dass wir nicht ganz runtergehen können, war uns schon am Vorabend bewusst. Aber ein Teilstück wäre ja auch schon was. Wir haben uns für den “Bright Angel Trail” entschieden. Das ist eine zeimlich steile Wanderung hinunter (und auch wieder rauf). Wir sind bis zum “Lower Tunnel” gelaufen. Das sind ca. 2 Meilen gesamthaft. Der Startpunkt war beim Grand-Canyon Village. Vormittags waren die Temperaturen noch nicht so heiss.

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Auf den Mittag hin waren wir mit dem Wohnmobil zu einem Grillplatz gefahren und haben ein wenig Pause gemacht.

Danach hatten wir versucht (fast) alle Aussichtspunkte mit dem Wohnmobil zu besichtigen. Es sind sehr viele Aussichtspunkte in diesem ca. 40 Kilometer langen Park zu finden.

Es hat Spass gemacht. Vor allem ist alles immer gut mit dem Auto erreichbar und es hatte nicht mehr so viele Besucher wie gestern.

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Gegen Abend haben wir den Sonnenuntergang im Canyon angeschaut.

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Einfach herrlich diese Ruhe und die Sicht auf den mächtigen Canyon.

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Nach diesem Schauspiel sind wir dann zu Fuss zurück zum Campground gelaufen und vorbei am Ambhitheater. Dort war wegen dem Independenceday am 4.Juli noch ein öffentliches Singen, wo wir uns auch beteiligt haben. War sehr imposant.

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Und schon war es ca. halb zehn Uhr bis wir beim Wohnmobil waren. Wir gingen mit unserer Taschenlampe durch den Wald und fanden das Mobil im stockdunkeln.

Die Temperatur war angenehm bei 13 Grad und wir konnten wunderbar schlafen.

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5. Juli: Lake Havasu

Wir fuhren gegen 8 Uhr los, mit dem Ziel so gegen 12 Uhr am Lake Havasu zu sein.

Der Verkehr war nicht zu dich und wir konnten nochmals kurz Benzin tanken:

xxx Gallonen zu xxx USD (muss nochmals nachschauen)

Auch für eine Zwischenverpflegung im McDonalds reichte es noch.

So gegen 13 Uhr waren wir dann auch auf dem Campground angekommen.

Was uns als erstes aufgefallen ist: Die Temperaturen sind etwa gleich wie in Las Vegas nach der Ankunft:

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Wow, an der Ankunft schon 41 Grad….

…. zum Glück kühlt es in der Nacht ab (auf 32 Grad).

Es ist definitiv zu heiss um draussen am Strand zu sitzen. Es sind ganz wenige Leute aktiv draussen am See.

Wir haben uns entschlossen, dass wir das Wohnmobil ein wenig aufräumen werden. Der Grund ist, dass wir es morgen bereits wieder abgeben müssen.

Am Abend (nach Sonnenuntergang) gehts dann aber sicher nochmals raus.

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Nach Sonnenuntergang sind wir dann mal rausgegangen und haben sogar mal ein paar Schwimmversuche im See gemacht.

Es war eine kleine Abkühlung bezogen auf den ganzen Tag.

Auch zu essen haben wir noch auf unserem letzten Grill zum letzten Mal zubereitet.

Morgen früh gehts mit dem Grill dann zum Abfallplatz. Er hat täglich gut Dienste geleistet und wir waren wirklich froh um die 13-Dollar Investition.

6. Juli: Zurück nach Las Vegas

Da die Nacht nicht so erfrischend war (Temperatur war über 33 Grad Celsius), sind wir natürlich früh aufgewacht und dann schon um ca. 6 Uhr bereit gewesen für die Abfahrt nach Las Vegas. Wir rechneten ca. mit drei Stunden Fahrzeit. Diese haben wir dann auch eingehalten und noch kurz vor der Rückgabestation aufgetankt. Einzig das Propangas haben wir nicht nachgefüllt. Da kennen wir uns beide nicht so aus mit den Gas-Tankstellen.

Bei Ankunft mussten wir noch alles Ausräumen. Bettdecken- und Bezüge mussten in ein kleiner Container zum Waschen geworfen werden.

Die Abnahme dauerte nur ca. 5 Minuten und es kamen noch kosten von 3h Generatorbenutzung (9 USD) und 17 USD für Propangas hinzu.

Um 9:30 war alles abgeschlossen und wir wären bereit für die Rückfahrt.

Das Problem war, dass der Shuttle erst um 11 Uhr fährt. Das war uns zu lange und so bestellten wir ein Taxi um uns zum Car- Rental-Center in der nähe vom Flughafen zu fahren.

Wir möchten noch ein Auto für 3 Tage mieten.

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 Nachdem wir nun leider nichts gewonnen haben in Las Vegas, mussten wir wieder zurückkehren in die Schweiz und wieder schaffen gehen…. 🙁
aber vielleicht klappt es ja das nächste mal 🙂